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Espresso Tamper - Espressodrücker
Das in Italien ansässige Nationale Institut für Espresso sieht für die
Herstellung einer Tasse des kleinen starken Kaffees einen Druck von
neun Bar und eine Durchlaufzeit von 25 Sekunden vor. Neben der
Einstellung der Espressomaschine und dem Mahlgrad des Kaffees ist die
wichtigste Variable zum Erreichen dieser Vorgaben der mit dem
Espresso Tamper Espressodrücker noch vor dem Brühvorgang auf das in das Sieb
eingefüllte Kaffeemehl ausgeübte Druck. Und das so genannte "Tampern",
so bezeichnen Experten jenen Vorgang des Anpressens mittels eines
Espressodrückers, will gelernt sein. Denn der richtige Druck hängt von
der verwendeten Espressosorte, dem eingestellten Mahlgrad und der
Bauart des Siebes ab.
Ziel des Andrückens ist, das Mehl genau so weit
zu verdichten, um für den späteren Durchlauf des Wassers die genannte
Zeit von etwa 25 Sekunden zu erreichen. Auch der Espressodrücker
(engl.: Tamper) spielt hierbei eine Rolle. Es existieren verschiedene,
teils exotische Ausführungen dieser Gerätschaft, welche Form der
gewählte Espresso Tamper, auch Espressodrücker genannt, letztlich hat, obliegt am Ende den
Vorstellungen des Benutzers. Grundsätzlich sollte seine Druckfläche
jedoch zur Größe des Siebes passen, damit das Mehl beim Anpressen auch
gleichmäßig verdichtet wird, so dass das Wasser seinerseits später
gleichmäßig durch das Mehl fließen und den Espresso auslösen kann.
Letztlich ist den richtigen "Druck auf den Drücker" zu finden eine
Sache der Übung. In seinem Herkunftsland Italien ist das Herstellen von
Espresso – und damit eben auch das Erlernen der korrekten Bedienung des
Espresso Tamper Espressodrückers – nicht ohne Grund ein Ausbildungsberuf.
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