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Kaffeeanbau
Beim Kaffee handelt es sich um eine klimatisch sehr anspruchsvolle
Pflanze, die am besten in tropischen und subtropischen Gefilden
gedeiht. Aus diesem Grund sind Ostafrika mit Arabien, Indonesien und
der südostasiatische Raum sowie Lateinamerika die wichtigsten Gebiete
für den Kaffeeanbau.
Die so genannten Kaffeekirschen, also die Früchte, aus denen später die
Kaffeebohnen gewonnen werden, wachsen auf Bäumen, die bis zu zehn Meter
hoch, in der Regel aber auf 1,5 bis 3 Meter beschnitten werden. Nachdem
die Pflanzen zuerst in Beeten zum Keimen gebracht werden, setzt man die
Keimlinge nach zirka acht Monaten mit einer Größe von rund 40
Zentimetern in die Kaffeeplantage ein. Die Idealtemperatur für Kaffeepflanzen
beträgt im Durchschnitt zwischen 18 und 25 Grad Celsius. Beim
Kaffeeanbau muss auf ausreichend Wasser geachtet werden, der
durchschnittliche Jahresniederschlag sollte 1500 bis 2000 Millimeter
betragen.
Der Boden für den Kaffeeanbau sollte humusreich und tiefgründig sein.
Aus einem Baum werden pro Jahr in der Regel Kirschen für rund ein
halbes Kilogramm Kaffee gewonnen. Durch die Geländeform und Bepflanzung
beim Kaffeeanbau ist es in für gewöhnlich nötig, die Kirschen per Hand
zu ernten, ein sehr arbeitsintensiver Vorgang, ein Pflücker erntet pro
Tag zwischen 60 und 100 Kilogramm. Nur selten können Maschinen
eingesetzt werden. Die Kirsche besitzt eine dicke Haut, ihr Fleisch
schmeckt süßlich und umfasst, ähnlich wie beim Apfel, das Kerngehäuse
mit zwei darin liegenden Kaffeebohnen. Die am häufigsten angebauten
Kaffeesorten sind Arabica-Kaffee und Robusta-Kaffee.
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