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Kaffeebohnen
Ab dem 15. Jahrhundert gingen die Samen einer Pflanze auf Reisen, die
noch immer von großer Bedeutung ist. Wahrscheinlich ausgehend von der
Region Kaffa (Äthiopien), reisten die Kaffeebohnen durch die gesamte
Welt. Die Kaffeebohne ist, rein botanisch gesehen, keine Bohne. Sie
verdankt diesen Namen dem arabischen Wort (bun) für ungemahlenen, noch
nicht zubereiteten Kaffee. Sie ist der Samen der Kaffeepflanze, deren
Früchte denen der Kirsche sehr ähnlich sind. In einer sogenannten
Kaffeekirsche befinden sich meistens zwei Steinkerne, die als
Kaffeebohne bekannt sind. Es gibt 40 verschiedene Sorten der
koffeinhaltigen Samen, allerdings beschränkt sich der heutige Handel
und die Industrie größtenteils auf die zwei Sorten Robusta und Arabica.
Die wichtigste Sorte ist der Arabica-Kaffee, da er ca. 60% des
Welthandels ausmacht. Angebaut wird er in Kolumbien, Kenia und
Mittelamerika. Die Sorte Robusta ist, wie ihr Name schon sagt,
wiederstandsfähiger, schnellwüchsiger und ertragreicher als der
Arabica-Bohne. Robusta wächst bis in Höhen von 600 Metern. Dieser
Kaffee eignet sich, aufgrund seines leicht herben Aromas, besonders zur
Zubereitung von Espresso.
Bei der Röstung der Kaffeebohnen gilt es, das richtige Mittelmaß
zwischen Säuregehalt und Aroma zu erzielen. Dies geschieht über die
verschiedenen Röstverfahren und die Dauer der Röstung. Espressokaffee
wird länger geröstet, als vergleichsweise normaler Filterkaffee, da der
Säuregehalt in der Kaffeebohne mit zunehmender Röstdauer sinkt. Die
Bohne verliert allerdings, auch bei langer Röstung, nicht ihr Aroma.
Bereite man also einen Espresso mit normalem Filterkaffeepulver, würde
das Ergebnis unpassend säuerlich schmecken.
Espressobohnen
Der Espresso wird aus Kaffee- beziehungsweise Espressobohnen
hergestellt und ist eine besondere Form der Kaffeezubereitung, die aus
Italien stammt. Hierbei wird entweder mittels einer...
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