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Espressobohnen


Der Espresso wird aus Kaffee- beziehungsweise Espressobohnen hergestellt und ist eine besondere Form der Kaffeezubereitung, die aus Italien stammt. Hierbei wird entweder mittels einer vollautomatischen Espressomaschine oder aber einer traditionellen Espressokanne das heiße Wasser mit hohem Druck durch fein gemahlenes Kaffeemehl – welches aus Espressobohnen besteht - gepresst.


Die Kaffeebohne ist im eigentlichen Sinne gar keine „Bohne“, vielmehr handelt es sich hierbei um den Samen der ursprünglich aus dem tropischen Afrika, von der Inselkette der Maskarenen oder aus Madagaskar stammenden Kaffeepflanze. Die kleinen roten, kirschähnlichen Früchte bestehen aus zwei zueinander liegenden Seiten. Sie sind die so genannten Kaffeebohnen.

Die verschiedenen Kaffeesorten stammen eigentlich von der gleichen Kaffeebohne ab. Sie unterscheiden sich lediglich durch deren Röstung. Die Espressobohnen werden dunkler geröstet, was aufgrund der Zubereitungsart notwendig ist, da sonst der Espresso sauer schmecken würde. Durch dieses Röstverfahren der Espressobohne erhält sie einen schwereren, volleren Geschmack.

Der anregend wirkende Bestandteil des Espressos – das Koffein – verliert durch die starke Röstung der Espressobohnen keineswegs seinen Gehalt. Aufgrund des Zubereitungsverfahrens mit einem relativ hohen Anteil an Kaffeemehl in Verbindung mit einer geringeren Menge an Wasser erreicht der Espresso eine höhere Konzentration als der herkömmliche Filterkaffee.

Die Qualität des Espressos hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst einmal kommt es sicherlich auf die Wachstumsbedingungen der Kaffeepflanze sowie ihrer Espressobohnen selber an. Nicht zuletzt sind aber auch das Röstverfahren der Kaffeebohnen sowie die professionelle Zubereitung ausschlaggebend für einen guten Espresso. Die richtige Menge des Pulvers, die richtige Zermahlung der Espressobohnen, eine gute, den nötigen Druck erzeugende Espressomaschine sowie eine typische kleine, dickwandige und möglichst vorgewärmte Espressotasse sind weitere Kriterien beim Gelingen des köstlichen Getränks. Nur wenn der Espresso die „Inselprobe“ – wobei der Zucker beim Einstreuen nicht sofort untergehen darf – besteht, hat er das richtige „Crema“.


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