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Kaffee mahlen


Kaffeebohnen mahlen war vor Einführung der Kaffeevollautomaten für den richtigen Genießer eine regelrechte Kunst, denn um aus den Kaffeebohnen das Aroma zu erhalten, musste bei der Kaffeemühle die optimale Einstellung beachtet werden.

Wer kennt sie nicht: Großmutters nostalgische Kaffeemühle aus Holz? Kaffee mahlen per Hand war Jahrhunderte hindurch die einzige Möglichkeit, das duftende Pulver herzustellen, aus dem der Kaffee gebrüht wurde. Im 16. Jahrhundert wurden die Bohnen noch im Mörser zerstoßen, bevor sie aus dem arabischen Raum und der Türkei nach Europa kamen.

Im Ursprungsland des Heißgetränks - der äthiopischen Region Kaffa - wurden die Bohnen nach der Entdeckung ihrer belebenden Wirkung um das 9. Jahrhundert in großen Eisenpfannen geröstet und in Steinmühlen grob gemahlen.

Heutzutage ist Kaffee mahlen nahezu ein Kinderspiel. Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen für den Gastronomiebetrieb und für den Hausgebrauch sorgen im Handumdrehen und per Knopfdruck für einen vollmundigen Genuss mit frisch gemahlenem Kaffee.

Auch wer seinen Kaffee per Hand aufbrüht, schwört auf moderne Kaffeemühlen, von denen die besten aus den gerösteten Bohnen Kaffeemehl in zwölf verschiedenen Mahlgraden herstellen. Die Bohnen werden aus der Packung in den Vorratsbehälter gegeben und auf Wunsch lassen sich zwei Tassen Espresso einstellen oder sechs Tassen Filterkaffee für den sonntäglichen Nachmittagstisch.
Beim Direktaufguss in der Tasse oder in einer Cafetière - der französischen Variante - werden die Kaffeebohnen grob gemahlen.
Espresso erhält sein bestes Aroma bei den niedrigsten Mahlgrad-Einstellungen, denn je feiner das Pulver gemahlen ist, desto ergiebiger entfaltet sich die Crema. Zum Kaffee mahlen eignen sich elektrische und manuelle Kaffemühlen gleichermaßen.


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