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Robusta Kaffee | Coffea Canephora


Robusta Kaffee wird vorwiegend in Westafrika und Südostasien im Flachland, bis ca. 100 Meter Höhe, angebaut. Entdeckt wurde der Coffea Canephora im 19. Jahrhundert in Afrika. Diese Kaffeeart ist im Vergleich mit anderen Sorten wesentlich unempfindlicher gegen zu hohe Feuchtigkeit, Hitze, oder Krankheiten. Der Anbau erfolgt in Monokulturen.

Der Robusta Kaffee umfasst etwa 30 % der Weltproduktion. Der Koffeingehalt von Robusta Bohnen liegt mit etwa zwei bis vier Prozent doppelt so hoch, als bei anderen Rohkaffeesorten. Er ist ein kostengünstiger, jedoch nur zweitklassiger Kaffee. Der Coffea Canephora wächst als Baum, oder als Strauch. Heute wird er wegen der besseren technischen Ernte vorwiegen als Strauch angebaut. Die höchsten Erträge werden nach 10 - 14 Jahren erreicht und nach 20 Jahren sollten die Sträucher durch neue ersetzt werden.

Die Ernte der Kaffeebohnen zieht sich über einen längeren Zeitraum hin, weil es neben der Hauptblüte noch eine Vor- und Nachblüte gibt. Die ganzen Früchte werden in der Sonne getrocknet in Schälmaschinen weiter bearbeitet. Hier werden die eigentlichen Bohnen extrahiert. Geröstet wird er erst unmittelbar vor dem Verbrauch in den Röstereien. Der Robusta Kaffee hat einen etwas rauen bis bitteren Geschmack.

Die größten Verbraucher von Robusta Kaffee sind die osteuropäischen Länder, sowie Spanien und Frankreich. Sehr oft wird er auch für löslichen Kaffee und italienischen Espresso verwendet.


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